Dieselprobleme lösen, statt Stellvertreterkrieg gegen Deutschen Umwelthilfe anzuzetteln

Auf ihrem Parteitag hat die CDU beschlossen, der Deutschen Umwelthilfe die Gemeinnützigkeit und damit staatliche Unterstützung abzuerkennen. Statt auf den Boten schlechter Nachrichten einzuschlagen, wäre es vernünftiger, sich um die Lösung der Probleme zu kümmern.

Ralf Stegner
Bild: Susie Knoll

Die CDU täte gut daran, nicht gegen die Deutsche Umwelthilfe ins Feld zu ziehen und stattdessen auf die deutsche Mobilindustrie einzuwirken, damit die Hardware von Dieselfahrzeugen nachgerüstet wird. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Kosten des Dieselskandals tragen müssen. Dass die Deutsche Umwelthilfe auf berechtigte Missstände aufmerksam macht, beweisen ihre Erfolge vor Gericht.