Zwei Veranstaltungen gegen die unterirdische Deponierung von CO2

Am 5. August habe ich auf Einladung der Bürgerinitiative am CCS-Stammtisch in Wallsbüll teilgenommen. Ein paar Tage später, nämlich gestern war ich zu Gast in Wanderup auf der zentralen SPD-Veranstaltung gegen die CO2-Endlager in Schleswig-Holstein. Ich freue mich, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger dafür einsetzen, dass unser Bundesland nicht die CO2-Müllhalde der Nation wird. Politik ist eben nicht nur der Beruf von Wenigen im Land. Politik ist die aktive Gestaltung der eigenen Umwelt. Politik lebt von Menschen, die sich für etwas einsetzen.

Am 5. August habe ich auf Einladung der Bürgerinitiative am CCS-Stammtisch in Wallsbüll teilgenommen. Ein paar Tage später, nämlich gestern war ich zu Gast in Wanderup auf der zentralen SPD-Veranstaltung gegen die CO2-Endlager in Schleswig-Holstein. Ich freue mich, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger dafür einsetzen, dass unser Bundesland nicht die CO2-Müllhalde der Nation wird. Politik ist eben nicht nur der Beruf von Wenigen im Land. Politik ist die aktive Gestaltung der eigenen Umwelt. Politik lebt von Menschen, die sich für etwas einsetzen.

Der Stammtisch in Wallsbüll lädt verschiedene Politiker aller Parteien ein, um deren Positionen zum Thema CCS-Endlager in Schleswig-Holstein zu diskutieren. Am 5. August waren laut den Veranstaltern rund 300 Teilnehmer anwesend und ich denke, ich konnte verdeutlichen, dass es mit einer SPD-geführten Regierung keine CO2-Einlagerung in Schleswig-Holstein geben wird. Wir waren uns in der Diskussion einig: Es reicht nicht, nur gegen etwas sein, man muss sondern Alternativen bieten und nach vorne schauen! Es bleibt deshalb beim Atomausstieg und wir setzen voll und ganz auf erneuerbare Energien.

Viele Anwesende – vor allem die Land- und Energiewirte aus der Region – fragten danach, wie wir uns den Ausbau des Stromnetzes vorstellen. Klar ist: Wir brauchen, wenn wir die Energiewende konsequent vorantreiben wollen, größere Netz-Kapazitäten um unseren Windstrom abzutransportieren. Die SPD ist der Meinung, dass Ausbau des Stromleitungsnetzes verstärkt über Erdkabel statt per Überlandleitungen laufen soll. Ich habe in Wallsbüll versprochen in den ersten 100 Tagen einer SPD-geführten Regierung ein Erdkabelgesetz für Schleswig-Holstein auf den Weg zu bringen. Darüber hinaus setzen wir uns für eine mehrheitliche Beteiligung der öffentlichen Hand an den kommunalen Netzen ein.

Auch bei der Veranstaltung der SPD in Wanderup zum Thema CCS konnten wir  rund 200 Leute begrüßen. Mit mir saßen auf dem Podium Michael Müller, (parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium), Dr. Wolfgang Wodarg (MdB aus Flensburg), Dr. Gitta Trauernicht (MdL), Hanno Fecke (Bundestagskandidat im Wahlkreis 2 Nordfriesland), Werner Asmus (Vorstand der Bürgerinitiative gegen das CO2-Endlager). Auch hier haben wir klar Position gegen die Endlagerung von CO2 bezogen – und uns auch gegen ein CCS-Gesetz ausgesprochen. Das wäre die beste Variante, die CO2-Endlager in Schleswig-Holstein zu verhindern. Am Ende wurden 8.000 neue Unterschriften gegen das CCS-Gesetz an Wolfgang Wodarg übergeben. Er wird die Unterschriften in Berlin übergeben.

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