Herzlich willkommen auf den Seiten von Ralf Stegner - Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein


Mein Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein, in meinen Augen ist das so viel mehr als ein Urlaubsland, das eine fantastische Landschaft zu bieten hat. Wir sind das einzige Bundesland, das zwei Meere hat – das bedeutet Weitläufigkeit und frischen Wind: Diese frische Luft vermisse ich sofort, wenn ich nicht in Schleswig-Holstein bin.

Schleswig-Holstein steht für fantastische Menschen wie Björn Engholm, Willy Brandt oder Thomas Mann, unsere Nobelpreisträger aus Lübeck, ebenso wie für besonders schöne Landschaften: die Nordsee, die Nordseeinseln oder die Strände an der Ostsee. Nach Schönberg fahre ich gerne, um mit meiner Frau am Strand spazieren zu gehen oder ins Café. Das ist ein schöner Ort – und zwar auf diese für Schleswig-Holstein typische Weise: schön normal, nicht aufgetakelt.

Das Land der Horizonte – diese Beschreibung trifft Schleswig-Holstein sehr gut: da gehört der eigene zu und da gehört manchmal auch die Kargheit dazu, aber eben auch die Weltläufigkeit durch die zwei Meere.

Skat und wenig Worte

So kurios das klingt: Meine ersten Erinnerungen an Schleswig-Holstein sind Skat-Turniere. Als Kind habe ich den Bruder meines Großvaters in Neumünster häufig besucht und der zeigte mir dann Nord- und Ostsee und nahm mich mit zum Skat-Turnier. Ich bin bis heute leidenschaftlicher Skatspieler und entsprechend begeistert bin ich damals mitgekommen. Als dort aber außer 18, 20, 22 kein einziges Wort gesprochen wurde, dachte ich, die Norddeutschen sind doch schon ganz besondere Menschen. Die Schleswig-Holsteiner sind vielleicht wirklich wortkarger als andere. Ihre direkte Art gefällt mir sehr. Das hat etwas von Ehrlichkeit, nicht das oberflächliche Dauergrinsen, der Smalltalk. Das passt zu mir. Auch, dass man oft erst ein Stückchen Distanz überwinden muss.

Schleswig-Holstein - Meine Heimat

Ralf Stegner mit Schleswig-HolsteinernSeit fast 20 Jahren ist Schleswig-Holstein für mich zur Heimat geworden. Alle drei Söhne sind in Kiel geboren. Wir haben in Rellingen und in Kiel gewohnt und sind jetzt schon im fünfzehnten Jahr in Bordesholm. Dass mit „drei von fünf“ die Mehrheit in unserer Familie Schleswig-Holsteiner sind, bedeutet mir viel. Drei Jahre hintereinander 1991, 1992, 1993 hat meine Frau im Städtischen Krankenhaus in Kiel unsere Kinder zur Welt gebracht. Wie sehr wir in der damals noch recht neuen Entbindungsstation als „Stammkunden“ angesehen wurden, ist mir klar geworden, als ich dort eine Mitarbeiterin aus dem Sozialministerium und ihr neugeborenes Kind besuchte: eine der Hebammen rief mir schon von weitem zu, „Nein, nicht Sie schon wieder!“

Schleswig-Holstein zur Heimat gemacht hat mir aber sicher auch der Umstand, hier politisch Handelnder zu sein. In meiner Parteifunktion, aber auch in meinen Regierungsfunktionen bin ich einfach viel rumgekommen in den letzten Jahren. Es gibt ganz viele Orte in Schleswig-Holstein, wo ich schon oft war, wo mich die Menschen inzwischen kennen.

Eigenständig und Besonders

Ich glaube, für die meisten Schleswig-Holsteiner ist ihr Land „was Besonderes“: Man arbeitet gut mit Hamburg zusammen, das sind nette Nachbarn, man kann auch gut mit den Mecklenburgern, aber diejenigen, die für eine schnelle Fusion mit Hamburg sind, verkennen: Schleswig-Holstein ist schon auch ein Land für sich. Man merkt hier die Nähe zu Dänemark, die Vielfältigkeit durch die Minderheiten. Es ist nicht so ein Riesenland wie Niedersachsen, keine Weltstadt wie Hamburg; dafür aber ein Land mit einem sehr eigenen Profil, in dem man sich richtig wohl fühlen kann.


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